Trümmerräumung mit der KVB
Jahr:1947
Ort: unbekannter Ort, Köln
Bildnr.: WDA35-001
Am Kriegsende lagen weite Teile der Stadt in Trümmern. Ein vorgeblich Tausendjähriges Reich hatte in kürzester Zeit für die Zerstörung von mehr als tausend Jahren Geschichte und Architektur gesorgt. Vordringlich war nach Kriegsende neben der Versorgung der schnell wieder anwachsenden Bevölkerung die Räumung und Abfuhr der der Trümmer. Anders als in anderen Städten wurde die Bevölkerung nicht verpflichtet, bei der Trümmerräumung mitzuwirken. Die Stadtverwaltung appellierte an die Kölnerinnen und Kölner, freiwillig mitzutun, um die Straßen wieder frei zu bekommen. Wer allerdings mittat, konnte allerdings Vorteile erreichen z.B. bei der Vergabe von Wohnraum. Nur alte Nazis wurden verpflichtet an der Enttrümmerung mitzuwirken, wobei eine Pflicht von nur sechs Tagen Mitarbeit innerhalb eines Jahres keine allzu harte Verpflichtung war.
Die freiwillige Trümmerräumung durch die Kölnerinnen und Kölner hatte insgesamt eher symbolische Bedeutung. Die ganz große Masse der Trümmer wurde von Spezialfirmen abgerissen und abtransportiert.
Wo die Kölnerinnen und Kölner, die hier mit Schaufeln -"met d´r Schöpp"- einenn riesigen Trümmerberg abtragen, arbeiten ist nicht erkennbar. An dieser Arbeitsstelle gab es intakte Schienen der Straßenbahn und so konnte die Abfuhr der Trümmer mit normalspurigen Güterwagen der KVB (Die hießen damals "Bahnen der Stadt Köln") erfolgen.
Genre: | KVB Kölner Verkehrsbetriebe, Kriegszerstörung, Trümmerbeseitigung, Wiederaufbau |
---|---|
Stadt: | Köln |
Zeitraum: | 1945 - 1949 |