Rechtsrheinische Zufahrten zur neuen Kölner Severinsbrücke
Jahr: 1959
Ort: Severinsbrücke, Köln
Bildnr. WDA2407-1-005
Verkehrs- und Straßenplanung der 50er Jahre hatte die Vorstellung der autogerechten Stadt. Dabei ahnte niemand auch nur im Entferntesten, welche zahlenmäßige Entwicklung der Autoverkehr bringen würde und dass "autogerechte Stadt" gleichzeitig Zerstörung der Städte bedeuten könnte. Die linksrheinischen wie die hier abgebildeten Deutzer Zu- und Abfahrten der Severinsbrücke kann man mit Fug und Recht als autobahnähnlich bezeichnen. Kreuzungsfrei, raumgreifend wie Autobahnkreuze, ohne Rücksicht auf die Verbindung zwischen den durchschnittenen Wohnquartieren. Vor Allem auf der Kölner, der linksrheinischen Seite verschwanden gewachsene Wohnquartiere durch die ausufernden Planungen. Neben breiten autobahnähnlichen Fahrwegen entstanden auch nutz- und sinnlose, weil zu kleine und isolierte Grünflächen.
Eine Besonderheit in Deutz war das Fehlen der direkten Verbindung von der Brücke zum Gotenring, nur in der umgekehrten Richtung aus Deutz auf die Brücke hatte man eine direkte Verbindung zugelassen.
Genre: | Verkehr, Wiederaufbau |
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Stadt: | Köln |
Zeitraum: | 1955-1959 |
_Brücke: | Severinsbrücke |