Razzia auf Schwarzhändler 1947
Jahr: 1947
Ort: Frankenwerft, Köln
Bildnr. WDA100-013
Ein Polizist hat bei einer Razzia die Habseligkeiten des alten Mannes, der im Verdacht des Schwarzhandels steht, eingezogen. Mit solchen Razzien und Kontrollen versuchte man in der Zeit zwischen dem Kriegsende und der Währungsreform 1948, den Schwarzmarkt zu unterbinden. In den Zeiten der Not, in denen auch auf Lebensmittelmarken kaum ausreichend Nahrungsmittel zur Verfügung standen, versuchten die Menschen mit illegalem Tauschhandel das Nötige zu erhalten. Bei den Razzien wurden die Tauschwaren oft eingezogen und die Menschen verloren oft ihr letztes Hab und Gut. Bei den Razzien auf den Straßen fasste man aber meist nur die "Kleinen". Die wahren "Schieber", die in großem Stil Waren verschoben und illegal verkauften, fasst man jedoch nur sehr selten. Sie machten ihre Geschäfte im Verborgenen nicht auf der Straße.
Im Hintergrund die Ruinen von Groß St. Martin (li.) und dem Stapelhaus (re.)
Genre: | Handel, Lebensmittelknappheit, Not + Elend, Schwarzmarkt |
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Personen: | Polizei |
Stadt: | Köln |
Straße: | Rheinufer Altstadt |
Zeitraum: | 1945-1949 |
_Gebäude: | Stapelhaus |
_Kirchen: | Groß St. Martin |